Blackjack-Strategien mit Soft 17

Die wohl beliebteste Variante von Blackjack ist die mit der Spielregel „Soft 17“. Hierbei ist der Dealer gezwungen, solange Karten zu ziehen, bis er mindestens 17 Punkte vor sich liegen hat. Der Spieler kann bereits vorher Stopp sagen. Hieraus ergeben sich verschiedene Strategie-Ansätze, die wir hier kurz erklären.

17 ist keine Pflicht

Dies ist der wichtigste Grundsatz, den man sich verinnerlichen sollte. Allgemein gilt der Glaube, dass man erst mit 17 Punkten eine halbwegs vernünftige Basis zum Gewinnen hat. Dem ist aber nicht so und wenn Soft 17 gespielt wird, kann der Spieler schon vorher stoppen. Warum man dennoch gewinnen kann, ergibt sich aus der Zusammensetzung des Decks. In ihm sind 16 Karten mit einem 10er-Wert enthalten, 52 Karten gibt es insgesamt. (ohne Joker) Die 10er-Karten kommen also ziemlich häufig vor, zusammen mit den Assen kann sehr oft mit einem zweistelligen Kartenwert gerechnet werden. Dies kann gut oder schlecht sein, abhängig davon, wie man mit dieser Erkenntnis umgeht.

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Hand verloren, kein Gewinn für den Spieler

Beispielsweise kann sich der Dealer sehr leicht überkaufen. (mehr als 21 Punkte) Dies geschieht häufig, wenn die offene Dealer-Karte ein 4,5 oder 6 zeigt. Angenommen seine zweite, noch verdeckte Karte, hat einen 10er-Wert. Dann liegt der Dealer sehr knapp unter den 17 Punkten die für ihn Pflicht sind. 16 Punkte sind der Idealfall für den Spieler, denn der Dealer wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit mit der nächsten Karte überkaufen. Jede 6 aufwärts bedeutet einen Sieg für den Spieler. Sollte der Dealer also eine 4, 5 oder 6 zeigen, ist es ratsam zu stoppen.

Aufdoppeln mit 10 und 11 Punkten

Nun zum Spieler und seinen Startkarten. Alles ab 17 aufwärts sollte gestoppt werden, sofern der Dealer nicht schon eine 10er-Karte zeigt. Dann muss das Risiko eingegangen und auf die geringen Punktwerte spekuliert werden, weil der Dealer mit hoher Wahrscheinlichkeit auch 17 Punkte oder mehr mit zwei Karten hält. Wie man reagiert, ist also immer von der gezeigten Karte des Dealers abhängig. Sollten jedoch 10 oder 11 Punkte vor einem liegen, dann gilt zu verdoppeln. Die Chance auf 20 oder 21 Punkte und einem fast sicheren Sieg liegen hoch. Im schlimmsten Fall kommt es zum Gleichstand mit dem Dealer und der Einsatz wird zurückgezahlt.

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Das Splitten

Ohne Frage sollten zwei Asse stets gesplittet werden, denn mit zwölf hat man schlechte Karten. Zwei Asse jedoch bieten hohe Chancen auf ein oder zwei Blackjacks. Auch 19 oder 20 Punkte sind gute Kandidaten auf einen Gewinn. Nach dem Splitten wird nur noch eine Karte ausgegeben und der Einsatz verdoppelt sich. Bei zwei Assen lohnt es sich immer, mit zwei 10ern hängt es von der gezeigten Karte des Dealers ab. Liegt dort ebenfalls eine 10er-Karte, dann wird kein Split vorgenommen, weil in aller Regel nur ein Unentschieden gelingt, wofür der doppelte Einsatz nicht lohnt. Zeigt der Dealer eine Karte mit dem Wert 9 oder niedriger, kann mit zwei 10ern verdoppelt werden.

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